28.11.2011

Danke! Frage!


Liebe Frau Anna, ich danke Ihnen sehr für diese Auszeichnung. Leider leide ich unter akutem Gedächtnisverlust und kann die mit diesem Pokal verbundenen sieben Fragen einfach nicht beantworten. Manchmal ist es eben besser, frau vergißt die pikanten, abenteuerlichen, peinlichen und wirklich spannenden Begebenheiten ihres Lebens und schiebt sie in ihren persönlichen Papierkorb :-)

Schnitt.

Eine wirkliche wichtige Frage treibt sich seit den letzten Tagen in meinen Gehirnwindungen herum und kann weder von mir noch vom bEva beantwortet werden. Wir waren unterwegs und verbrachten einige schöne Tage bei unserem einzigen und darum besten Sohn und unserer coolsten Schwiegertochter. Auf dem Weg dorthin und auf dem Weg zurück sahen wir auf der Autobahn einzelne Schuhe liegen. Auf verschiedenen Autobahnen verschiedene Schuhe an verschiedenen Orten. Warum liegen sie da und vor allem: Wie kommen sie dahin? Ich grübele und grübele und grübele.....

22.11.2011

Theater im Theater

Vor einigen Tagen waren der beste Ehemann und ich im Theater. Wir haben uns dort ein Gastspiel des weltbesten Maulwurfn  angesehen und uns wunderbar amüsiert. Einlass war um  19.00 Uhr. Der Saal war zwar bestuhlt, es gab aber keine festen Plätze. Wir erreichten den Schauplatz um 18.53 Uhr und stießen auf eine Menschenschlange, die von der Eingangstür fast um das ganze Theater herum reichte. Wir stellten uns hinten an und warteten auf die Bananen. Leider gab es nichts umsonst, sondern nur schlechte Plätze für die, die sich nicht auskannten mit den Örtlichkeiten. Wir bogen im Theater zu einer Treppe ab, stürmten hinauf und bekamen schöne Plätze mit guter Sicht auf die Bühne auf dem Rang.

Vor der Vorstellung unterhielten mich uns  die anderen Besucher. Man schaute sich um, hörte zu und lästerte ein wenig :-). frau Regte sich auf über die brezelessende Frau gegenüber, denn eigentlich ist essen verboten im Saal. frau Fand den goldglitzernden Pullover einer Dame leicht übertrieben. Stellte Vergleiche zwischen der eigenen Körperfülle und der anderer Menschen an (frau findet immer noch solche, die dicker sind als sie selbst). Der bEva bedauerte, kein Buch eingesteckt zu haben.

In der Reihe vor uns saßen fünf Personen nebeneinander und unterhielten sich. Vier davon standen plötzlich auf, um den Saal für kurze Zeit zu verlassen, und eine Frau blieb als Platzhalter sitzen. Nach einiger Zeit erschien auf der Bildfläche ein Pärchen, und es setzte sich neben die Frau. Diese sprach zunächst leise auf den Mann neben ihr ein, wurde mit der Zeit immer lauter. Sie gab ihm unmissverständlich zu verstehen, dass die Plätze belegt seien. Der Mann weigerte sich, aufzustehen. Es sei ihm egal, ob da vorher jemand gesessen habe, und es wären ja keine festen Plätze vergeben. Die Frau rief laut alle drumherum sitzenden Menschen als Zeugen für die eigentlich besetzten, gerade aber unbesetzten Sitze auf und drohte damit, den Ordner zu holen. Als der Mann ausführte, dass auch das ihm egal sei, stürmte die Frau hinaus, um mit dem Saalordner wieder auf der Bildfläche zu erscheinen. Dieser stellte sich als sehr jung, klein und weiblich heraus. Mit einem Piepsstimmchen erläuterte sie dem Mann den Sachverhalt. Er weigerte sich weiterhin, die Plätze zu räumen. Insgeheim wartete ich auf die Rückkehr der vier anderen Personen, aber dann zeigte irgendein leise gesprochener Satz der Saalordnerin Wirkung und das Pärchen zog ab. (Was die wohl gesagt hat? Brennendes Interesse meinerseits!) Endlich kamen die Begleiter der Frau wieder und der Vorfall wurde lautstark diskutiert.

Ein Mann hinter uns kommentierte den ganzen Vorfall so: "Da haste bei dem Ansturm gute Plätze mit allemann, und dann kommt so ein Himbeertoni und macht Streß." Recht hat er! So ein Mistn!

19.11.2011

Bremen und drumherum

Der alte Mann hat mir schon am Mittwoch der vergangenen Woche nicht gefallen. Er sah so strubbelig und ungepflegt aus und erzählte Sachen, die ich nicht nachvollziehen konnte. Wirres Zeug irgendwie. Er quälte sich mit einem festsitzenden Husten herum und er wollte nicht essen, noch nicht einmal Kuchen. Seine Brille war kaputt, sein Hörgerät funktionierte nicht richtig, sein Taschengeld war verbraucht und es fehlten ihm Medikamente. Alles in allem sah es auch ein bisschen so aus, als kümmerte man sich nicht richtig um ihn.

Am Donnerstag bin ich zu seiner Hausärztin gefahren, die ihn auch weiterhin im Heim betreut. Ich habe ihr berichtet, was er so erzählt und welchen gesundheitlichen Eindruck er auf mich macht, daraufhin ist sie bei ihm gewesen und hat ihm nicht nur ein Antibiotikum verschrieben, sondern endlich einen Stuhl für das Badezimmer. Im Heim war keiner frei bzw. hat man nicht genug davon. Vor dem Waschbecken stehen kann er aber nicht mehr. Und weil er auch mit dem Rollator nicht mehr laufen kann, verschrieb sie ihm einen Rollstuhl.

Am Montag habe ich dann einen "Opa-Tag" zwischendurch eingeschoben und habe für ihn so einiges erledigt. Erst habe ich ihn bei der Stadtverwaltung umgemeldet, dann die Brille reparieren lassen, war beim Hörgeräteakustiker, zur Bank und zu Apotheke. Nach meinem Halbmarathon durchs Städtchen bin ich wieder zu ihm gefahren. Als ich ihn sah, erschrak ich sehr, denn in den paar Tagen hatte er noch mehr abgebaut. Er fand das Bild auf seinem alten Ausweis ganz akzeptabel, die Brille fand er nicht so schön, ich hätte ihm doch eine bessere aussuchen können und das Hörgerät kann er nicht tragen, weil er dann so gut hört. Ok. Der Hammer war dann, dass er mir mitteilte, dass er am nächsten Tag zu seinem Sohn zieht (ich habe keine Geschwister), der wohnt unter dem Heim im Keller. Der Husten war auch noch nicht besser geworden. Und er beschwerte sich bitterlich, dass er nicht im Bett bleiben dürfe, er wäre doch aber so müde.

Am Dienstag rief er mich an, dass er jetzt von Bremen nach W. gefahren wird, weil er dort ins Krankenhaus muss. Die Ärztin hätte im Heim angerufen und das angeordnet. Zum Glück teilte mir das Heim später telefonisch mit, in welches Krankenhaus er eingewiesen wurde.

Am Mittwoch fuhren wir dorthin. Es war 17.15 Uhr und im Zimmer brannte kein Licht, weil er tief und fest schlief. Ich machte ihn wach, und er schaute mich ganz lange an. Er fragte nach der Uhrzeit, fragte mich, warum ich so früh am Morgen zu ihm komme (falsche Antwort meinerseits: viertelnachfünf), es wäre ja noch dunkel draußen und suchte den besten Ehemann von allen. Dem erzählte er, dass er eine Nacht in Bremen verbracht habe, wo er schlecht geschlafen habe.

Gestern waren wir wieder dort. Er sah besser aus, und er hustete nicht mehr so schlimm. Er hat eine Lungenentzündung und wird noch ein paar Tage dort bleiben müssen. Er freut sich schon auf Bremen, und er mag gar nicht mehr im Bett liegen, denn es ist langweilig und die Aussicht aus seinem Zimmer ist auch doof (man schaut auf das Bettenhaus gegenüber). Er fand nett, dasss wir nicht bis Donnerstag in zwei Wochen gewartet haben, um ihn zu besuchen. Aber dann wäre er ja vielleicht wieder in Bremen. Weil ich mir keinen Reim darauf machen konnte, was er immer in Bremen will, habe ich nachgehakt. Und zur Antwort bekommen, dass er doch da jetzt lebt, das müsste ich doch wissen, ich wäre schon ein- oder zweimal dort gewesen? "Nein, du wohnst nicht in Bremen, sondern im carpe diem hier in der Stadt." Er schaute mich an. "Ja, sage ich doch. In Bremen. Im Senioren-Park Bremen. Oder ist das auch wieder falsch?"

Jau. Es bleibt schwierig. Und morgen fahre ich erst nach Bremen und hole seine Brille und sein Hörgerät, und dann besuche ich ihn wieder im Krankenhaus.

13.11.2011

Kein Parkplatz

Der beste Ehemann von allen (bEva) hatte in der großen Stadt etwas zu erledigen, und in der Hoffnung auf eine Einladung zum Kaffee begleitete ich ihn auf der Fahrt dorthin. Am Zielpunkt angekommen, mussten wir feststellen, dass es keinen öffentlichen Parkplatz gab. So stellte der bEva den Wagen in einer Parkbox ab, über der groß das Schild "Nichtöffentlicher Parkplatz! Fremdparker werden kostenpflichtig abgeschleppt!" prangte. Ich erhielt den Auftrag, im Fahrzeug zu bleiben, um potenzielle Abschlepper an ihrem Tun zu hindern, bis der liebe Ehemann wiederkommt, und er verschwand.

Es dauerte nicht lange, und auf der Bildfläche erschien ein graubekitteltes Kehrmännchen. Es stellte sich demonstrativ neben mein Fenster und gab mir mit obszönen Gesten, die wohl das Herunterkurbeln der Scheibe darstellen sollten, zu verstehen, dass es mit mir ins Gespräch kommen wollte. Nun ist unser Familienauto kein Oldtimer, und aus technischen Gründen kann die Scheibe ohne Strom nicht herabgesenkt werden (Allgemeinwissen?). Der Autoschlüssel steckte nicht im Zündschloß, sondern in der Hosentasche des bEva. Das Kehrmännchen neben mir lief bereits gefährlich rot an und schwenkte seinen Besen bedrohlich. Also entschloß ich mich aus reiner Menschenfreundlichkeit (Herzinfarktgefahr), die Tür des Wagens zu öffnen. Ich stieg aus, damit beim Kehrmännchen gar nicht erst das Gefühl der Macht aufkam, baute ich mich zu voller Größe vor ihm auf, um dann festzustellen, dass ich ihm in die Augen schauen konnte. Also, ich war nicht so groß wie er, sondern er so klein wie ich, und mir erschien dieser Umstand angesichts der zu erwartenden Diskussion von Vorteil. Und schon ging es los:

km: "SIE STEHEN AUF EINEM PRIVATPARKPLATZ!!!"
c.h.: Guten Tag! (freundliches Lächeln) Das habe ich schon gesehen, es steht ja da auf dem Schild.
km:  Dann fahren Sie sofort weg oder ich lasse Sie abschleppen!!
c.h.: Das geht leider nicht (immer noch lächelnd).
km: SIE FAHREN JETZT HIER WEG!!!!!
c.h.: Ich habe aber keinen Autoschlüssel (krampflächeln).
km: Und wo ist der Schlüssel?
c.h.: Den hat der Fahrzeugführer mitgenommen (hämisches Lächeln).
km: Wer?
c.h.: Der Führer dieses Wagens (grinsen).
km: Warum haben Sie keinen Schlüssel?
c.h.: Ich bin lediglich die Beifahrerin (breiteres Grinsen).
km: Sie dürfen hier nicht stehen!!
c.h.: Verantwortlich für das Lenken des Wagens ist immer der Fahrzeugführer (innerliches Glucksen).
km: ????

Fröhlich pfeifend erschien der Fahrzeugführer auf der Bildfläche, grüßte höflich das Kehrmännchen, stieg ein mit der Aufforderung "Komm, Schatz", ließ auch mich einsteigen und fuhr los. Im Außenspiegel nahm ich gerade noch wahr, dass die Gesichtsfarbe des besenschwenkenden Mannes hinter uns wieder eine gefährliche Farbe annahm. "War was?" "Nö." "Dann ist es ja gut. Gehen wir noch Kuchen essen?"
Ich liebe es, wenn ein Plan aufgeht :-)

08.11.2011

Peinlich - peinlich

Es ist schon einige Jahre her. Der beste Ehemann von allen und ich waren bei der Mutter eines gemeinsamen Freundes eingeladen. Es war Ende November, und Frau chat noir sollte sich um das Gastgeschenk kümmern. Blumen passen ja immer, und mit dieser Weisheit im Kopf suchte ich einen Blumenladen auf. Vor mir war noch eine Kundin, und ich schaute mich um. Nun war es so, dass ich die Gastgeberin noch nie gesehen hatte, und dann finde ich es immer sehr schwierig, einen passenden Strauß zu finden. Die Blumen sollten schon mit der Einrichtung des Wohnzimmers korrespondieren (O-Ton bester Ehemann von allen: "1. sind Blumen ohnehin bald verwelkt, und eigentlich könnte man das Geld gleich in die Biotonne hauen, und 2. ist es doch völlig schnuppe, welche Farbe die Blumen haben. Bunt ist bunt. Basta.").

Zurück in den Blumenladen. Es standen auch sehr hübsche Tannengestecke in einer Ecke des Geschäftes, und ich fand diese plötzlich viel besser. Schließlich war es bereits Mitte November. Also erwarb ich ein Gesteck, und wir besuchten die Dame. Ich überreichte unsere Gabe mit den Worten: "Hier ist schon etwas weihnachtliches". Ihre Reaktion entsprach so gar nicht meiner Erwartung, ein einfaches "Danke" war alles.

Ich hatte diese Sache total vergessen, als ich einige Zeit später zufällig über einen Friedhof ging. Es war nach Totensonntag - und ich erstarrte innerlich angesichts der Gestecke auf den Gräbern. Von wegen weihnachtlich - ich hatte der guten Frau ein Grabgesteck geschenkt! Das war mir hinterher noch oberpeinlich! Ich habe die Dame zum Glück nie wieder gesehen. Wie hätte ich das erklären sollen?

07.11.2011

Die Haare sitzen jetzt besser

Aber nur ein bißchen...

Der beste Ehemann von allen sitzt neben einem Korb voll Holz vor dem brennenden Ofen und heizt ihn an. Ich habe schon mit tränenden Augen alle vom Maurer absichtlich gelassenen Löcher in den Wänden geöffnet und freue mich an dem glücklichen Mann in meinem Wohnzimmer, der in die Flammen starrt. Männer und Lagerfeuer. Gleich singt er wie He*no! Und mir gefällt der Ofen, der genau dort steht, wo ich ihn gerne haben wollte und genauso aussieht, wie er soll. Tschakka!

Das Familienauto ist aus der Sommerfrische zurück. Leider hat der Kuraufenthalt mehr gekostet, wie ich in 10 Jahren an Holz verheizen kann als ich gedacht habe. Eigentlich habe ich überhaupt nicht gedacht, da das Schätzchen in fünf Wochen dreimal zur Kur war. Leider bekam mein Sparstrumpf daraufhin Essstörungen. Er ist jetzt ganz dünn und muss aufgepäppelt werden. Darum muss sich das noch neu zu gestaltende Badezimmer in Geduld üben und ich die gelbe Badewanne, das gelbe Waschbecken und die ollen k*ckgelben  Fliesen aushalten. Mal sehen, ob ich die Kachelei überstreiche. Vielleicht knallgrün mit magentastreifen, dann bin ich wenigstens wach, wenn ich morgens in das psychedelische Bad komme und erschrecke mich nicht so über die Tante, die mich aus dem Spiegel anglotzt.

Die Telekom war so nett und hat mir nach dem Stromausfall in der letzten Woche einen neuen Router zugesandt. Der liegt noch im Karton  neben mir und wartet auf seinen Einsatz. Da ich aus Schaden klug geworden bin, schreibe ich zuerst diesen Beitrag zu Ende und pole erst morgen um. Mal sehen, was dann wieder nicht geht. Sollte man längere Zeit nichts von mir ohne Ankündigung hören, lebe ich wieder in der technischen Steinzeit und habe kein Internet. Wer trotzdem Post von mir haben möchte, kann seine Anschrift heute noch mailen, ich schreibe dann Briefe und versende sie mit der Post.

Mörchen liegt neben mir auf der Bank und starrt wie der beste Ehemann von allen ins Feuer, ich glaube, er weiß noch nicht genau, was er davon halten soll. Gestern morgen starrte ihn eine andere Katze aus der Ofentür an. Bei dem schnellen Versuch, ihr auszuweichen, rutschte er auf der Glasplatte vorm Ofen aus und hatte plötzlich keinen Halt mehr unter den Pfoten. Er kullerte durchs Zimmer. Peinlich, er musste sich sofort abwenden und ausgiebige Fellpflege betreiben. Aber es hatte niemand gesehen. Wirklich niemand.

Jetzt starte ich einen neuen Versuch, mich den lästigen Umzugskartons zuzuwenden. Diese habe ich seit Freitag nicht mehr angefaßt, weil wir im Garten der 100m²-Welt Holz stapeln, das Auto abholen und unseren Kühlschrank füttern mußten. Der litt an Schwindsucht - fast alles essbare war verschwunden. Gestern legten wir einen faulen Sonntag inkl. Verwandten- und Konzertbesuch ein. Das war mal sehr entspannend. Und nun: Frisch ans Werk!

04.11.2011

Was guckst du?

Frau chat noir war heute mit ihrer einzigen und darum besten Schwiegermutter mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Das Familienauto befindet sich ja bekanntermaßen in der Sommerfrische auf der Hebebühne und will offenbar gar nicht mehr nach Hause. Aber darum geht es jetzt nicht. Es geht um unsere Busfahrt. Uns gegenüber saß eine Frau mittleren Alters. Sie musterte uns kritisch von oben bis unten. Sie schaute mit diesem intensiven  Dauerblick, den ausschließlich blöde Puten weibliche Menschen drauf haben. Sie beguckte minutenlang den Schmuck meiner Schwiemu, meine Garderobe, unsere Einkaufstüten (wir befanden uns auf der Heimfahrt und hatten ordentlich eingekauft), unsere Schuhe. Unangenehm, sehr unangenehm. Man weiß in so einem Fall nicht, wohin man selbst gucken soll. Starrt man zurück? Stellt man sich dumm? Sagt man: "Gefällt Ihnen, was Sie sehen?" oder "Sie gefallen mir auch nicht!!!" ? Wechselt man den Sitzplatz? Wir sind sitzen geblieben und haben aus dem Fenster geschaut. Die Dame durch Nichtbeachtung gestraft. Wahrscheinlich das Beste. Aber wenn ich mal alleine unterwegs und richtig mies drauf bin, dann, ja dann - muss ich mir überlegen, was ich tue :-)

02.11.2011

Langsam sitzt die Frisur wieder

Fernsehen, Telefon und Internet laufen wieder. Hoffentlich noch lange störungsfrei. Wenn ich jetzt noch dem besten Ehemann von allen die Fernbedienung abnehmen kann, bevor er eingeschlafen ist vor dem Fernseher, kann es gut werden zwischen dem TV und mir!

Die CD wurde kostenfrei wie erwartet nachgeliefert, und diesmal sogar richtig. Geht doch!

Es kann sein, dass heute oder morgen der Ofen kommt. Ich warte gespannt auf die Dinge, die da passieren werden und rufe vorsichtshalber schon mal den Schornsteinfeger an.

Das Auto ist noch immer in der Werkstatt, und diese hat den besten Ehemann von allen zu sich beordert, damit er sich den Schaden von unten beguckt. Finde ich ja merkwürdig, zumal die Jungs dort wissen, dass wir kein Auto haben und der Mann mit Bus und Bahn gefühlte 5 Stunden für den Weg brauchen wird. Auf jeden Fall wird es eins: Teuer. Ich habe noch einen nagelneuen, unbenutzten Ofen zu verkaufen.

Meine Kartonwand wird jetzt gleich wieder in Angriff genommen. Ich bin gespannt, wie ich die Sachen noch alle unter bekomme. Vom Rest des Ofenerlöses bestelle ich mir einen Container.

Und Mörchen frißt lieber Trockenfutter zur Zeit und säuft deshalb Wasser ohne Ende. Sein Lieblingsplatz ist neuerdings mein Kopfkissen - ich werde wohl wieder eine Tagesdecke benutzen müssen. Bisher hatte ich in der neuen 100m²-Welt noch keine Beschwerden mit allergischen Asthma. Habe gerade gelernt, dass man das als Schwiemu gut einsetzen kann. Mistn.

Nun denn, frisch an die Arbeit liebe Frau chat noir. Auch wenns schwerfällt!!!