15.08.2013

Fäkalienphobie

Habe heute in der zweiten 2. Woche in Folge während des Kaffeetrinkens dem ausführlichen Bericht des alten Mannes über Konsistens, Farbe und Geruch seines anhaltenden Durchfalls lauschen müssen. Empörte Zwischenrufe meinerseits wurden wegen des fehlenden Hörgerätes nicht wahr genommen. Im Gegenteil, Art und Spuren der "Flitzekacke" in seiner Unterhose und späteren Windel wurden ganz genau beschrieben. Als ich dann an seiner, die Kuchengabel schwingenden rechten Hand deutlich Spuren entdeckte, war es mit meiner Selbstbeherrschung leider vorbei. Ich war dann etwas lauter, er hat mich ohne Hörgerät verstanden.
Den Chef hatte es schon am Montag und Dienstag erwischt, er schien sich angesteckt zu haben und ging freiwillig mit einem Eimer zum Sterbesofa.
Seit wir heute wieder zu Hause sind, ist mir übel. Der Kater benutzte dann auch noch unter Gasalarm seine Katzentoilette, und nun liege ich aus psychologischen Gründen mit Bauchkneifen und Schüttelfrost im Bett. Er hat mich zum Abschied auch noch geküßt! Ich werde nie wieder aufstehen können!
Dies habe ich im Liegen auf meinem iPod geschrieben. Bitte entschuldigen Sie eventuelle Fehler. Ich versuche jetzt mit einer Riechflasche unter der Nase zu schlafen. Örks.


13.08.2013

Gedanken über Bretter und Tomaten

Sie hat mich herausgefordert. Leider habe ich es erst gestern Nacht gesehen. Da bin ich einmal nicht mit dem Blog beschäftigt, (Ich hatte wichtigeres viel zu tun, ich musste mich um die Steuer kümmern. Örks.) schon steht da ein Brett in meinem Vorgarten. Zugegeben, ein sehr schönes Brett. Ok., Alex, ein Deal ist ein Deal, hier sind meine Balkontomaten im Wäschekorb vom Sperrmüll. Man beachte die Kreativität!


Diese Dame möchte unbedingt meinen Papagei sehen. Darum kann man ihn hier auch gleich bewundern. Er ist das Werk eines meiner Kinder aus längst vergangenen Zeiten, und er macht gute Laune beim Wäsche aufhängen. Denn der Balkon ist 7 Meter lang und zwischen den Tomaten und meiner Kuschelecke steht der Wäscheständer, den ich aus Gründen nicht zeige. Moritz Kontrolletti mußte natürlich schauen, was ich draußen treibe. Könnte ja sein, dass es ungesetzlich und ein unerhörter Vorgang ist, den er melden muss.

Weil Alex es mir so schön vorgemacht hat, habe ich auch ein wenig gedacht. Nämlich daran, dass hier schon lange nichts mehr vom alten Mann berichtet wurde. Nicht, dass er nicht mehr da wäre. Ganz im Gegenteil, seine "Kopfschüttelgeschichten" halten die ganze Familie auf Trab, besonders den Chef und mich. Allerdings unterhält er sich bei unseren Besuchen fast ausschließlich mit dem Chef. Eine wunderbare Story werde ich demnächst posten, aber man kann schon jetzt darüber schmunzeln, dass er meinen (!) Standventilator im Heim verschenkt hat, weil es in den letzten Wochen nicht warm genug dafür war (!!) und das Ding "immer nur rumstand". Örks.

An meine Freundin habe ich auch gedacht, der ich versprach, mich nach dem intensiven Studium meines Kalenders bei ihr zu melden. Tut mir leid, meine Süße, ich habs verpennt. Leider ist die Woche mit Deinem Geburtstag und dem runden Hochzeitstag schon vom Chef verplant. Vielleicht danach? Federweißer? Ich liebe Kryptik!

Gedacht habe ich auch an N. (m) und seine Familie, die umgezogen sind. Leider waren sie mal wieder enttäuscht von uns. Aber wie sagt N. (m) immer so schön: "Dann ist das eben so." Ich kann an der Situation nichts ändern. Das waren traurige Gedanken, die es aber auch mal geben muss. Sagte ich schon, dass ich Kryptik liebe?

Zum Schluß denke ich an das wunderbare Konzert, dass wir am Sonntag unter freiem Himmel auf einer Wiese in Klappstühlen sitzend in netter Gesellschaft genossen haben. Diese vier Herren waren so freundlich,  unser provinzielles Dorf aus Berlin zu besuchen und uns musikalisch nach Irland zu versetzen. Der Chef war mehr als begeistert! Wer Irish Folk mag und die Gelegenheit hat, sollte sich die Band unbedingt anhören. Slàinte!

08.08.2013

Weltkatzentag

Und an so einem Tag sollte man auch mal an die Felinen denken, die nicht mehr unter uns weilen.

07.08.2013

Homestory

Meiner Meinung nach ist es ja so, dass es überhaupt niemanden interessiert, aber ich öffne trotzdem meine Balkontür für die geneigte Leserschaft. Warum? Weil ich ihn schön finde und mich darüber freue, dass er so geworden ist. Und weil ich mein Bad nicht zeigen kann. Das ist nämlich nicht shabby im eigentlichen Sinn, sondern mehr so retro, oder doch mehr curry...

Hier der Balkon:


Auf der anderen Seite stehen Tomaten und es hängt ein Bild von einem Papagei. Kein Foto, sondern ein gemalter Papagei. Im roten Rahmen. Sehr schön. Falls es jemand sehen möchte, ich liefere es gerne nach.