31.12.2013

EA, E 5 und ich

Das, liebe Bloggemeinde, sind die Fehlermeldungen meiner Heizung, die mich seit dem 19.12. begleiten. Der Installateuer war seither 6 x hier, und die Techniker von der Herstellerfirma der Therme gaben sich an drei Tagen die Klinke in die Hand. Jedesmal ein anderer Mensch, und jedesmal eine andere Diagnose. Dazu besuchten uns die Herren vom Gaswerk, die den Gasdruck maßen und keinerlei Abweichungen feststellen konnten. Gestern verbrachte einer der Techniker von 17.00 Uhr bis 22.45 Uhr seinen Abend bei uns. Übrigens der Erste dieser Firma, der sich ernsthaft um das Auffinden des Fehlers bemüht hat. Die zwei davor gaben Schnellschüsse ab, die nicht wirklich halfen und nur Kosten verursachten. Der von gestern bestellt jetzt ein (anderes) Teil und kommt Anfang Januar wieder. Bis dahin heißt es EA, denn diese Fehlermeldung kommt, nachdem ein gefühlter D-Zug durch meine Küche gerast ist (die Heizung steht mangels Keller dort in einem Wandschrank), seit drei Tagen alle 20 Minuten. Und dann schaltet sich das Gerät ab. Örks.

In meinem Kalender steht für diese Woche eine chinesische Weisheit: "Die Gelassenheit schärft den Blick für das Wesentliche". Ich arbeite an der Gelassenheit - vielleicht habe ich sie am Ende des nächsten Jahres erreicht und hoffe, bis dahin eine funktionierende (oder eine Ersatz-) Heizung zu haben. Keine Vorsätze sonst. Nur Gelassenheit.

Guten Rutsch Euch allen in Kleinbloggersdorf. Habt viel Spaß. Bleibt sauber. Und gelassen. Bis nächstes Jahr, Eure Frau Noir

24.12.2013

Frohe Weihnachten!

Allen Lesern wünsche ich frohe Weihnachten, schöne Stunden mit oder ohne Familie, große oder kleine Geschenke die viel Freude bereiten und Festtage ohne Bauchweh!

Alles Liebe für Euch/Sie und vielen Dank für die vielen mitfühlenden Worte zu meinem letzten Post, die mir sehr gut getan haben.

Bis die Tage, Eure/Ihre Frau Noir


22.12.2013

Der alte Mann

In meinem Leben werde ich genau dreimal Weihnachten ohne den alten Mann gefeiert haben.

Beim ersten Mal war N. (w) 14 Monate alt, und der Chef und ich wollten nicht mit dem kleinen Kind durch Deutschland reisen, um ein paar Tage bei meinen und seinen Eltern zu verbringen. Wir waren im Jahr zuvor mit dem Baby schon zu Hause geblieben und hatten dabei angekündigt, dass wir das auch zukünftig so halten werden. Meine Eltern waren daraufhin im ersten Jahr zu uns gekommen, wir lebten damals im Ruhrgebiet. Sie wollten (meine Mutter wollte) ihr Enkelkind sehen und bei uns sein. Im Jahr darauf jedoch war der alte Mann bockig und meine Mutter am Heiligabend tottraurig, weil sie allein mit dem alten Mann daheim saß. Das hat mir am Meisten leid getan. Danach sind sie jedes Jahr zu uns nach Hause gekommen, egal, wo wir unsere Zelte aufgeschlagen hatten.

Beim zweiten Mal besuchten der Chef und ich N. (w), den L. und das kleine L-chen in Amerika. Wir wollten nämlich auch unser Enkelkind sehen und bei der kleinen Familie sein. Das war vor zwei Jahren, der alte Mann lebte schon im Altersheim und war somit auch nicht allein.

In diesem Jahr können wir den alten Mann nicht mehr zu uns holen. Er liegt abgemagert in seinem Bett im Altersheim, er hängt immer wieder am Tropf und bekommt ständig Sauerstoff durch die Nase. Die Gitter am Bett sind hochgezogen, weil er aufstehen will, es aber nicht mehr kann. Er ist geistig ganz verwirrt, gestern hat er mich und N. (w) nicht erkannt. Er hielt uns für den Fahrdienst des Heimes, der ihn nach Hause bringen sollte, und wollte wissen, wohin er soll, und warum ihn niemand in den Sonnigen Winkel bringt, in dem er zu Hause ist. Er ruft laut "Hallo, hallo", weil er fahren will, und als wir kamen, lag er ganz verkrümmt im Bett und seine Beine hingen fast draußen. Wir mussten in zu dritt wieder richtig ins Bett legen. Er will in diesem Moment zur Arbeit, im nächsten Moment wird er verhaftet von dem Skispringer, den er gerade im Fernsehen sieht (der hat mich auch schon eingebuchtet!) und dann ruft er plötzlich, nachdem er ein wenig gedöst hat, "Auf zu den nächsten Kriegsverbrechen!". Ich schaue ihn an, nehme seine Hand in meine, streichle sein Gesicht, und er starrt mich ausdruckslos an. Ich glaube, ich möchte den alten Muffelkopf zurück, aber ich befürchte, dass es nie wieder so sein und er im nächsten Jahr zu Weihnachten nicht mehr da sein wird. Nach einer Stunde gehen N. (w) und ich wieder nach unten zum Chef und L-chen, die im Restaurant gewartet haben, und die Tränen laufen uns über das Gesicht.

21.12.2013

Oh du Fröhliche

Seit zwei Tagen ist die Heizung kaputt. Die, die wir im Dezember 2012 neu einbauen ließen. Man findet seitens des Fachmanns den Fehler nicht. Dafür gibt es seit heute kein warmes Wasser mehr. Wir werden dick eingepackt und leise vor uns hin stinkend um den Weihnachtsbaum sitzen und die Fliegen verscheuchen, die um uns wegen des Duftes herumschwirren. Örks.

Nachtrag 22.12.13:
Gestern rief uns, kurz nachdem unser Installateur gegangen war, der Kundendienst der Herstellerfirma des Brennofens an und teilte uns mit, dass uns ein Mitarbeiter am 24.12. vormittags besuchen werde. Schön, wenigstens das. Man ist ja schon dankbar, wenn es noch klappt vor Heiligabend 18 Uhr. Der Installateur hat für uns dort angerufen. Nach dem Telefonat sind wir zum alten Mann gefahren, anschließend waren wir einkaufen und danach noch etwas essen. Als wir gegen 20.30 Uhr wieder nach Hause kamen, hatten wir einen Zettel vom Kundendienst des Herstellers der Heizung im Briefkasten. Er wäre von unserem Installateuer angefordert worden, dieser hätte uns telefonisch nicht erreichen können und wir wären auch nicht vor Ort gewesen. Wir möchten jetzt einen neuen Termin mit der Fa. machen. Örks. Tja. Leider hatte uns niemand darüber informiert, dass noch jemand vorbei kommen wollte.
Heute morgen habe ich dann die Hotline des Kundendienstes angerufen. Dort wußte man von dem Termin vom 24.12. nichts, auch von dem Besuch ihres Außendienstmitarbeiters gestern war nichts bekannt. Man telefonierte erst mit unserem Installateur, dann mit mir und kündigte für heute den Besuch des Außendienstmitarbeiters an. Das war um 8.30 Uhr. Bis 18.00 Uhr war niemand hier. Der Installateur hat sich daraufhin für uns mit dem Kundendienst angelegt, und für morgen einen Termin zwischen 12 und 17.30 Uhr ausgehandelt. Jetzt bin ich ja gespannt. Die Heizung läuft wenigstens, und lauwarmes Wasser kommt auch wieder. Was uns nicht unbringt, macht uns nur härter oder so. Örksörksörks!

20.12.2013

Für Paterfelis

So, mein Lieber, 
jetzt bin ich endlich dazu gekommen, Deine Fragen zu beantworten. Ich hoffe, Du bist nicht böse mit mir, weil es so lange gedauert hat. Aber die Umstände... 
Und ich hoffe trotzdem, Du bist mit mir zufrieden! (Die Hoffnung stirbt zuletzt)
Frage 1: Wie sieht dein idealer Fernsehabend aus?
Einen spannenden Film gucken, Rotwein trinken, z.Zt. den Kaminofen bullern lassen und auf dem Sofa mit dem Chef kuscheln.

Frage 2: Hat dein Auto / Motorrad / Moped / Fahrrad einen Namen? Warum?
Unser Auto ist die "Kutsche". Warum? Weil mein Prinz für ein weißes Pferd zu alt ist und ich nicht mit auf den Gaul passe.

Frage 3: James T. Kirk oder doch lieber Cliff A. McLane?
Lieber Cliff Allister McLane. Ich fand damals Tamara Jagellovsk so "toll", sie konnte BETA-X und hatte ein privates Visiophon (Nr. RQ152D). Und ich wollte unbedingt, dass sie und Cliff ein Paar werden. *hachz*

Frage 4: Wie oft hast du den Herrn der Ringe gelesen?
Gar nicht. Muss ich das?

Frage 5: Kennst du das befreiende Gefühl, bei einem Wutausbruch Gegenstände zu zertrümmern?
Ja, das kenne ich. Leider ist so etwas kindisch, darum habe ich es mir abgewöhnt. Aber Trockenfutter für Katzen fliegt sehr gut...

Frage 6: Kommt die originale und weltbeste Currywurst auch für dich aus dem Ruhrgebiet? Oder glaubst du das Märchen der Berliner, nach dem die Currywurst dort erfunden wurde?
Ich liebe Märchen, und ich liebe Berlin. Die besten Currywürste mit Pommes Schranke gab es mal in Spandau in der Klosterstr. bei Krasselt's. Leider gibt es den Imbiss in der Form nicht mehr, den Nachfolger kann ich nicht beurteilen.

Frage 7: Lieber ein Wiener Schnitzel oder eher ein Schnitzel Wiener Art?
Am liebsten Rumpsteak, und wenn es schon Schnitzel sein muss, dann ein Wiener (Kalbfleisch, ganz dünn).

Frage 8: Kein Weihnachtsmarkt ohne...?
Gebrannte Mandeln, möglichst noch warm.

Frage 9: Hast du schon mal einen eigenen Blogeintrag bereut?
Nein. Denn ich denke (meistens), bevor ich etwas veröffentliche. Und wer sich trotzdem "auf den Schlips" getreten fühlt, ist selber schuld.

Frage 10: Kannst du mir eine zehnte Frage vorschlagen? Welche?
Versöhnst Du Dich mit Deinem Partner nach einem Streit, bevor Ihr schlafen geht oder grummelst Du noch Tage vor Dich hin?

Neue Fragen gibt es keine, und ich werfe auch nicht mit dem kostbaren Holz. Das kann ich besser für den Kaminofen brauchen!

Liebe Grüße von Frau Noir

19.12.2013

Kindermund

Adventskaffee bei Frau chat noir. Teile der großen Familie sitzen um den Esstisch bei Kerzenschein und Kuchen. Dem kleinen Sohn (2 1/2) der Nichte des Chefs ist langweilig. Der Bruder des Chefs zeigt ihm ein Buch, in dem Motorräder abgebildet sind. "Oh, ein Motorrad!" "Richtig, mein Junge. Und schau mal hier!" Der Bruder weist das Kind auf ein Foto hin, auf dem mehrere der schweren Zweiräder zu sehen sind. Das Kind schaut lange auf das Bild. Dann strahlt er alle an und ruft "Oh, viele Motorratten!".

06.12.2013

Notizen

Der Chef und ich hatten wunderbare Tage in Braunschweig. Leider gibt es davon keine Fotos, weil ich den Fotoknips zwar dabei, aber im Hotel vergessen hatte. Örks.

Der Sturm wütet durch den Garten, aber er findet nichts, was er durch die Gegend werfen kann. Sogar das Vogelhäuschen läßt sich nicht umpusten. Dafür ist der Vogel-Fly-In kaum besucht, da der Anflug mit Schwierigkeiten verbunden ist.

Ich habe noch eine "Stöckchenschuld", die ich demnächst in Angriff nehmen muss. Geduld, lieber Paterfelis!

Die Weihnachtsgeschenke für dieses Jahr habe ich alle gekauft. Hoffentlich habe ich sie nicht wieder so gut versteckt, dass ich noch Ostern welche finde. Alles schon mal da gewesen... Nun muss ich sie noch verpacken.

Weihnachtspost - ich sollte mich mal aufraffen. Und dringend die Empfängerliste überarbeiten. Weniger ist mehr.

Ich habe noch Brief - und Mailschulden.

Der Chef wartet auf gebügelte Hemden.

Einen Termin beim Zahnarzt sollte ich auch mal wieder machen. Warum schiebt man genau diesen Termin immer so vor sich her?

Gerade beginnt es zu schneien. Weihnachtsstimmung? Nikolausfreude? Mal sehen.

Schönes Wochenende!!!